Erinnern - verwandeln - würdigen - danken
Sicher hast du schon einige Male einen Lebenslauf scheiben müssen. Wahrscheinlich für eine Bewerbung und möglicherweise in Tabellenform?
Aber, hast du schon einmal daran gedacht, deinen eigenen Nachruf zu schreiben? Oder siehst du in naher Zukunft das Schreiben des Nachrufes einer lieben Person auf dich zukommen?

Beides, das Schreiben eines tabellarischen Lebenslaufes und das Schreiben eines Nachrufes, sind Formen von Biografiearbeit. Sie regen an oder fordern von uns, auf das Leben zurückzuschauen. Diese Selbstbetrachtung ist sehr wertvoll und lässt uns wichtige Stationen und Ereignisse in unserem Leben nochmals erinnern und durchleben. Wieviel haben wir erlebt, wieviel hat uns geprägt. Darüber nachzudenken ist heilsam und wertvoll.

Auch das Schreiben eines Nachrufes für eine andere nahestehende Person ist ein Stück Autobiografie. Denn ich bin Teil der Geschichte. Es ist die würdigende, anerkennende, vielleicht auch schmerzliche und versöhnende Erinnerung an wichtige Stationen des Lebens, an Beziehungen, besondere Freuden und Leiden, Herzensangelegenheiten, besondere Momente der Dankbarkeit, schmerzliche Erfahrungen, besonders glückliche Momente, besondere Lebensleistungen.

Am 4. und 25. Februar 2023 darf ich in Hildisrieden einen Kurs zum  Schreiben von Nachrufen durchführen. 
Es hat noch drei Plätze frei.